Was machen die da eigentlich? Ohne ein einziges Fachwort erklärt.

Wenn wir erzählen, was unsere Firma macht, ernten wir oft fragende Blicke. „CAFM", „Integrator", „waveware" — das sagt außerhalb der Branche niemandem etwas. Diese Seite erklärt es so, dass es jeder versteht. Auch dein zwölfjähriger Neffe. Manche nennen so etwas „Explain Like I'm 12". Wir haben es einfach gemacht.

Gebäude vergessen Dinge.

Ein großes Gebäude ist wie ein riesiges Lebewesen mit tausenden Organen: Heizungen, Aufzüge, Feuerlöscher, Türen, Lüftungen, Lampen. Jedes davon muss gepflegt und geprüft werden, so wie ein Auto regelmäßig zum TÜV muss. Aber kein Mensch kann sich tausende TÜV-Termine merken. Sich selbst überlassen, vergisst ein Gebäude, wann was geprüft wurde, was kaputt ist und wer zuständig ist.

Wir sorgen dafür, dass es sich erinnert.

Fünf Dinge, dann hast du es

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Was CAFM ist

Stell dir ein Bürohaus vor. Nicht dein Zuhause, sondern eins mit 600 Räumen über acht Stockwerke. Da drin stecken zehntausende Dinge: jede Heizung, jeder Aufzug, jeder Feuerlöscher, jede Tür, jede Lüftungsklappe.

Jedes einzelne davon muss regelmäßig geprüft werden. Der Feuerlöscher will einmal im Jahr kontrolliert sein, der Aufzug öfter. Wer behält da den Überblick? Auf Zetteln? In einem dicken Ordner? In den Köpfen von drei Leuten, die irgendwann in Rente gehen?

CAFM ist eine Software, die das alles weiß. Sie kennt jedes Ding im Gebäude, weiß, wann es zuletzt geprüft wurde, und meldet sich rechtzeitig: „Achtung, Termin." Sie ist das Gedächtnis und der Wecker des Gebäudes.

CAFM ist die Abkürzung für einen ziemlich sperrigen Fachbegriff. Den musst du dir nicht merken. „Das Gedächtnis des Gebäudes" reicht völlig.

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Was wir dabei tun

Jetzt das Wichtigste. Denn hier verstehen die meisten falsch, was wir machen.

Diese Software heißt waveware®. Sie wird von einer anderen Firma gebaut, so wie Word von Microsoft kommt. Wir erfinden die Software also nicht.

Wir sind die, die sie für dein Gebäude einrichten. Jedes Gebäude ist anders. Ein Krankenhaus tickt anders als ein Bürohaus. Die Software muss zu deinem Haus passen, sonst hilft sie nichts. Und wir zeigen den Leuten, die jeden Tag damit arbeiten, wie man sie richtig benutzt.

Stell dir jemanden vor, der dir beim Einzug in ein neues Haus hilft. Er baut nicht die Möbel und nicht das Haus. Aber er weiß, wohin alles gehört, stellt es richtig hin und erklärt dir, wie die Heizung funktioniert. Das sind wir.

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Warum das schwer ist

Du denkst jetzt vielleicht: Software kaufen, einrichten, fertig. Wäre schön. So ist es aber nicht.

Das Schwierige kommt danach. Die Infos in der Software müssen jeden Tag stimmen. Wenn ein Handwerker eine Lampe austauscht und niemand trägt es ein, dann erzählt die Software bald Märchen. Sie behauptet, da hänge noch die alte Lampe. Nach einem Jahr glaubt ihr der Software nicht mehr. Und dann war die ganze Mühe umsonst.

Es ist wie mit einem Tagebuch. Ein Tagebuch hilft dir nur, wenn du es führst. Hörst du auf zu schreiben, ist es bald nur noch ein leeres Buch.

Ein großer Teil unserer Arbeit ist genau das: dafür sorgen, dass das Gedächtnis des Gebäudes ehrlich bleibt. Nicht das Glamouröse an unserem Job. Aber das, worauf es ankommt.

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Warum das wichtig ist

Hier wird es ernst. Und an dieser Stelle verstehen die meisten plötzlich, warum es uns überhaupt gibt.

Wenn in einem großen Gebäude ein Feuerlöscher kaputt ist oder ein Aufzug nicht geprüft wurde, und es passiert etwas, dann ist der Besitzer des Gebäudes verantwortlich. Vor Gericht. Und er muss dann beweisen, dass er sich gekümmert hat. „Ich dachte, das macht schon jemand" zählt nicht.

Das Gedächtnis des Gebäudes ist genau dieser Beweis. Es zeigt schwarz auf weiß: geprüft, am Tag X, von Person Y. Wie ein Impfpass, der belegt, dass du wirklich beim Arzt warst.

Wir sorgen dafür, dass dieser Beweis lückenlos ist. Damit niemand in der Firma nachts wach liegt.

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Und noch etwas: neue Arbeitswelten

Eine zweite Sache machen wir auch noch, und die ist leichter zu verstehen.

Früher hatte im Büro jeder seinen festen Schreibtisch, mit Familienfoto und eigener Kaffeetasse. Heute ist oft die Hälfte der Leute im Homeoffice, und die Hälfte der Schreibtische steht leer. Leer, aber trotzdem bezahlt: Jeder Quadratmeter Büro kostet Miete, ob jemand daran sitzt oder nicht.

Wir helfen Firmen, eine einfache, aber knifflige Frage zu beantworten: Wie viele Arbeitsplätze brauchen wir wirklich? Und wie müssen die aussehen, damit die Leute gern ins Büro kommen?

Das ist Aufräumen mit Köpfchen. Es geht nicht darum, enger zusammenzurücken. Es geht darum, klüger zu planen.

Wenn wir Fachbegriffe benutzen

Wir sagen … Gemeint ist …
CAFM Das Gedächtnis und der Wecker eines großen Gebäudes — als Software.
waveware® Die konkrete Software-Marke, mit der wir arbeiten. Wir nutzen sie, wir bauen sie nicht.
Integrator Der, der eine fertige Software so einrichtet, dass sie zu deinem Haus passt — und sie erklärt. Nicht der Erfinder, der Einrichter.
Stammdaten Die Grundinfos über jedes Ding im Gebäude: was es ist, wo es steht, wann es geprüft wurde.
Datenqualität Ob diese Grundinfos noch stimmen. Ein gepflegtes Tagebuch oder ein vergessenes.
Betreiberverantwortung Die Pflicht des Gebäudebesitzers, sich nachweisbar zu kümmern — sonst haftet er.
Customizing Die Software so umbauen, dass sie zum speziellen Gebäude passt. Maßanzug statt Stange.
Flächenmanagement Den Überblick behalten, welcher Raum wofür da ist — und ob das noch sinnvoll ist.

Wir sind die, die dafür sorgen, dass große Häuser nichts Wichtiges vergessen. Und dass jemand es im Zweifel beweisen kann.